Website Deutsche Oper Berlin 2012/2013

Zum Jahreswechsel eine perspektivisch hochinteressante Zusammenarbeit: Die Stiftung Kulturserver in Berlin funktioniert als Full Service Online Agentur für Kulturinstitutionen – und als mitgliederstarkes Netzwerk für Kulturschaffende. Kulturserver entwickelt Datenbanken, Tools und Kommunikations- plattformen für Kulturportale, Opernhäuser und Staatstheater. Unterstützte Projekte im Frühjahr 2012 sind die Neubauten der Websites für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg und die Deutsche Oper Berlin, gemeinsam mit der Agentur für Markenstrategie und Gestaltung Stan Hema.



Website Deutsche Oper Berlin: Startseite mit Medienfenster und eingeklappten Akkordeon-Feldern

Website Deutsche Oper Berlin: Kalendarium mit zweispaltig angeordneten Spielplandaten

Website Deutsche Oper Berlin: Kalendarium mit geöfnetem Medienfenster und eingeklappten Monat-Feldern

Website Deutsche Oper Berlin: Detailseite einer Einzelveranstaltung

Website Deutsche Oper Berlin: Abonnement Seite mit statischen Textinhalten

Website Deutsche Oper Berlin: Ensemble Übersichtsseite mit verlinkten Biografien

Pressetext zur neuen Website des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg – Februar 2012

Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg hat im Februar 2012 eine überarbeitete moderne Website bekommen. Das fällt jedem sofort ins Auge – immerhin hat sich Kulturserver bei der Startseite stark auf Informations- gestaltung und Medieneinsatz fokussiert. Großformatige Diashows und Mediaplayer, Programmhighlights, Kalender, dynamische Newsfelder und eingebettete Beiträge aus Sozialen Netzwerken schaffen eine Wallpaper-Anmutung, wie man sie für ein Theater kaum konsequenter entwickeln kann.

Der User gelangt umweglos zu den besucherrelevanten Inhalten: Detailreiche Stückinformationen mit Produktionsfotos, Videotrailer, Besetzungslisten, Biografien und direkten Ticketlinks für einzelne Aufführungstermine. News-Artikel zu Preisverleihungen, Gastspielen, Abo-Aktionen und Programmtipps. Anstehende Premieren, Highlights und Tagesaktuelles.

Für den neuen Auftritt hat Kulturserver verschiedene Redaktionsbausteine komplett überarbeitet und den Funktionsumfang wesentlich erweitert. Die Ressorts auf der Startseite können in Funktion und Anzahl von der Online-Redaktion rasch bestückt und via drag & drop neu angeordnet werden. Dabei wird gezielt eine Mischung von bestehenden redaktionellen Seiteninhalten und neu eingesetzten Teasern verwendet.

Seitenaufbau und Hintergrundgestaltung können je nach Anlass und Kommunikationsfokus wechseln. Zudem unterstützt nicht zuletzt die schlanke gestalterische Linie die adaptiven Ausspielung auf mobile Endgeräte wie iPhones, iPads und Android-Smartphones.

Der magazinorientierte Aufbau der Startseite des Deutschen Schauspielhauses setzt eine Linie fort, die mit den Relaunches der Websites für die Deutsche Oper Berlin und die Theater in Bremen und Düsseldorf eingeschlagen wurde.

Pressetext zu den neuen Apps für das Staatsballett Berlin, die Berliner Bühnen und die Lange Nacht der Opern und Theater – April 2012

»Mobil ausspielen – aber bitte hybrid anlegen«

Die Anforderungen an die Online-Kommunikation von Kulturinstitutionen sind in den vergangenen Jahren stark angewachsen – und haben sich in eine erstaunliche Breite ausdifferenziert. Eine solide gebaute und betriebene statische Website ist nur mehr ein Knotenpunkt innerhalb eines verzahnten Geflechts aus Redaktionstools, Bild- und Film-Datenbanken, Fanpages, sozialen Netzwerken und mobilen Applikationen.

Kulturserver begreift sich in diesem Anforderungsprofil zunehmend als Berater und Anbieter von hybriden Lösungen, die einen Großteil dieser Online-Kanäle auf Spur bringen, synchronisieren, technologisch verknüpfen und redaktionsfreundlich gestalten.

Drei Applications, die in diesem Frühjahr in die Regale der App-Stores aufgenommen wurden, sind augenscheinliche Erzeugnisse unserer hybriden Verfahrensweise: Das Staatsballett Berlin war im Januar unser erster Partner bei der Neuentwicklung einer Application, die die unflexible Funktionalität und das variantenarme Erscheinungsbild nativer Baukasten-Apps verlässt.

Das Berlin-Bühnen-Portal und die Lange Nacht der Opern und Theater sind nun ebenfalls verfügbar. Alle drei Kulturinstitutionen spielen so ihre Datenbankinhalte automatisiert zugleich ohne zusätzlichen Pflegeaufwand auf stationäre wie auf mobile Plattformen aus. Mit einem Erscheinungsbild und einer Navigation, die auf Linie liegen, aber auf die spezifischen Bedürfnisse des Nutzers wie die gewünschte Marketingleistung abgestimmt und angepasst sind.

Warum also nicht auf einen preiswerteren App-Baukasten zurückgreifen? Aus demselben Grund, warum man als Stadttheater oder Opernhaus kein Blog-Content-Management-System für seine Website nutzt: Die Navigation und die Funktionalität sind stark vorgeprägt und kaum variierbar. Klick-Buttons, Text-Felder und Media-Player haben ein standardisiertes, nicht anpassbares Erscheinungsbild. Und kein Online-Redakteur strebt danach, Content für jede Kommunikationsplattform gesondert einzupflegen.

Warum überhaupt eine inhaltlich zugeschnittene App? Aus dem einfachen Grund, weil User auf mobilen Endgeräten nicht mit übermäßig vielen Hintergrundinformationen aufgehalten werden möchten. Gut bewertete Apps haben sich durch drei Merkmale ausgezeichnet: Klarheit und Sicherheit in Navigation und Funktion. Reduktion auf die angebrachten und wesentlichen Inhalte. Spielerische und haptische Lösungen komplexer Vorgänge. Eine einfache mobile Version der Website ist nicht mehr als eine Kopie sämtlicher Inhalte, die für stationäre Rechner mit entsprechend großen Bildschirmen erstellt wurden. Außerdem wird sie nicht von den App-Stores der Smart-Phone-Hersteller akzeptiert und verpasst so den hauptsächlich interessanten Vertriebsweg.

Drei Linien sind es also, denen man nachspüren sollte bei der Konzeption einer mobilen Applikation: Reduktion auf schlank gegliederte Kerninhalte. Aktualität, also Spielplan- oder Ausstellungsdaten mit angeschlossenem Online-Vertrieb. Intuitive und haptisch angenehme Menüführung.

In den kommenden Wochen werden weitere Apps folgen. Die bestehenden Apps werden um Informationen, Bilderstrecken und Videooptionen erweitert. Bei Anregungen oder Fragen zu den Möglichkeiten solcher Produktionen freuen wir uns über Ihre Nachricht unter app@kultuserver.de.

Website Maxim Gorki Theater Berlin

Website Schaubühne Berlin

Website Düsseldorfer Schauspielhaus (Gestaltung BOROS)

Website Theater Bremen (Gestaltung MUTABOR)

München Bühnen

Hamburg Bühnen

Berlin Bühnen

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