DARE New Media

DARE steht nach vier redaktionell dichten Magazinausgaben zunehmend als Marke für Kunstsachverstand und weitet seine Betätigungsfelder aus. Zwei Richtungen werden augenblicklich eingeschlagen: Parallel zur journalistischen Kernarbeit am Magazin werden Ausstellungsformate und Künstlereditionen durchgespielt. Entscheidende Baustellen sind aber einige Online-Testballons im Umfeld von Neuen Medien und Branded Entertainment: Es wird in Richtung Videokolumnen, Imagefilme, Blog-Bericht- erstattung gedacht. Corporate Plattformen gibt es unterdessen bei vimeo, flickr, facebook und auf der zentralen, als Blog angelegten DARE Website. Die DARE Macher – mit ihrer bekanntermaßen ausgesprochen dünnen Personaldecke – laden Agenturen und Akteure aus New Media, Film und Online-Marketing herzlich ein, weiterführenden Content mitzuentwickeln und einen frischen, beratenden Blick von Außen einzubringen. Das Magazin und die Medienmarke sind nach zwei Jahren Start-up so weit gefestigt, dass eine Öffnung für Kooperationen mit Medien- und Journalismus-Hochschulen sinnvoll erscheint. Dieser Blick in die Redaktionsarbeit ist also unbedingt als call for participation zu sehen. Handlungsbedarf offenbart auch die hier eingebettete Videokolumne “Harald’s Tribune” des DARE Editor at large Harald Nicolas Stazol, die mit antiquierter Ausrüstung gedreht wurde und in Zukunft in high resolution weitergeführt werden soll.

22.06.2010
von Olaf Bargheer

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