Kultursponsoring vor der Sintflut

“Sponsoren geht es im ersten Schritt um Imagetransfer, indem sie durch die Glaubwürdigkeit der Institutionen und ihrer Kreativen an Ansehen gewinnen. Und diese Einflussnahme wird immer subtiler. Weil die Marketingexperten längst verstanden haben, wie gut gerade das kritische Potenzial zu verkaufen ist. Die finden es chic, wenn ein Künstler ‘Kapitalismus ist Scheiße!’ propagiert. Die provokanteste Kunst landet heute zuerst im Museum – das haben die verstanden.” Das Staatstheater habe er im Vergleich dazu bisher als großen Freiraum empfunden, sagt Schorsch Kamerun im Gespräch mit Till Briegleb in der taz vom 03.09.2010. Am darauffolgenden Tag hat sein Stück “Vor uns die Sintflut” Premiere in der externen Spielstätte des Thalia Theater – einem Zirkuszelt auf dem Strandkai der Hamburger Hafencity.

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23.09.2010
von scoop think tank

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