»Die Zeit« portraitiert die Meister des Spagats

Schön zu lesen, dass es für diesen Job mittlerweile ebensoviele Berufsbezeichnungen gibt wie unklare Aufgabenprofile: Vor zwei Jahren sprach man etwas ungenau von Conversational Marketing Planern, Kommunikationsagenturen führen heute Social Media Konzeptioner, Verlagshäuser wie Gruner & Jahr beschäftigen seit geraumer Zeit Community Manager. Die Zeit stellt das Berufsbild vor und empfiehlt Nachwuchsförderung:

“Noch immer ist allerdings unklar, was genau ein Community Manager überhaupt macht. »Im Moment gelten wir in den Unternehmen noch als Exoten, als Online-Freaks oder Web-2.0-Typen«, sagt Karsten Wenzlaff. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie man digitale Jobs zu Lehrberufen machen kann. Der Community Manager vom Berliner Vorwärts-Verlag hat eine Agentur namens Ikosom gegründet, die sich wissenschaftlich mit sozialen Medien auseinandersetzt. »Ich glaube, dass der Social Media Bereich sehr profitieren könnte, wenn er als richtiges Berufsfeld etabliert würde«, sagt Wenzlaff. Auch die nötigen Wissensgrundlagen muss sich jeder Community Manager zurzeit noch selbst aneignen: Wie schnell sollte man auf Diskussionen im Netz reagieren? Wann muss man eingreifen? Welche juristischen Grenzen müssen beachtet werden? Bei den Medien sei man sich längst bewusst, wie wichtig die Einbindung der Leser in den redaktionellen Prozess sei. Doch es werde noch viel probiert und experimentiert. Von einem festen Anforderungsprofil an die Social Media Mitarbeiter könne nicht die Rede sein.”

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04.10.2010
von scoop think tank

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