Knistern, Klicks und Rauschen

Auf dem Dresdener CYNETART Festival schaffen Künstler digitale Parallelwelten. Die Besucher geraten darin an die Grenzen ihrer Wahrnehmung. Eine Galerie in Wort und Bild. Olaf Bargheer für ZEIT Online im November 2007.

Dresden glänzt nicht nur mit barocken Gemälden und Bauwerken. Die Residenzstadt ist auch ein Zentrum der europäischen Medienkunst. Die im Silicon Saxony angesiedelte Trans Media Akademie veranstaltet im elften Jahr die CYNETART, ein neuntägiges Festival für computergestützte Kunst. In Nachbarschaft zu den Laboren von SAP und Infinion wollen Künstler in Hellerau prüfen, wie technologische Entwicklungen künstlerische Ausdrucksformen und die Wahrnehmung verändern. Etat und Bandbreite sind gering, gemessen an größeren Festivals wie der »transmediale« in Berlin oder der Linzer »Ars Electronica«. Eigene Fragestellungen führen aber jedes Jahr im November zu einem dichten Programm mit Installationen, Performances und Workshops. Kunst aus Dresden wird in dieser Zeit nicht mit Alten Meistern gleichgesetzt, sondern ist interaktiv, virtuell und weltweit vernetzt.

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30.11.2007
von scoop think tank

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