DARE Skepsis & Applaus

DARE #7 Frühjahresausgabe mit dem Themenschwerpunkt »Skepsis & Applaus« im gutsortierten Zeitschriftenhandel. 114 Seiten Offsetdruck auf Galaxy Ceramic. Copypreis 9,80 Euro. Zeitgleich Website Relaunch und iPad App zum Einstiegspreis von 4,99 Euro.

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27.06.2012
von scoop think tank

Reportage Compilation

Textsammlung und Readtrough durch Reportagen, Interviews und Blogbeiträge aus den Jahren 2007-2011. Für DARE Magazin, ZEIT Online, art Magazin.

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04.11.2011
von scoop think tank

Der Panic Room der Kommunikationsgesellschaft

Gespräch von Olaf Bargheer mit dem Regisseur Luk Perceval und den Dramaturgen Tarun Kade und Jochen Strauch für das Theaterressort des DARE Magazins “Multitasking Overflow”

So ein DARE Themenschwerpunkt scheint eine stabile Angelegenheit, aber er wird, kaum beschlossen, im Folgehalbjahr erodiert, bis er ausgehöhlt ist wie ein jugoslawischer Karstkegel. Über Regietheater müsse geschrieben werden, beschlossen wir im Mai, über Medieneinsatz und Medienverständnis von Regisseuren und Dramaturgen, über die Aussagekraft des Theaters in einer Gesellschaft, die Information und Meinungsbildung über Kanäle bezieht, die weiß Gott visuell stärker, schneller und roher daherkommen als ein Bühnenstück.

Unsere Redaktionssitzungen mit dem Regisseur Luk Perceval, dem Dramaturgen Tarun Kade und dem Kommunikationsstrategen Jochen Strauch fielen in den Hochsommer. Brüllende Hitze, keiner trug Schuhe. Wir erinnern uns an die Nachmittage, weil im Hintergrund die WM lief: Portugal zerlegte Nordkorea 7 zu 1. Spanien und die Niederlande standen im WM-Finale. Selbst Luk Perceval, immerhin Belgier, hielt es mit den Holländern, weil auch ihm das spanische Kurzpassspiel zu abgezockt erschein. Noch am Nachmittag fuhr er – es war der Beginn der Spielzeitferien – auf sein Boot, die “Ilonda”, die an einem Ostseehafen vertäut lag. Man saß auf gepackten Koffern, war irgendwie auf dem Sprung und musste noch substantielle Einschätzungen zum Regietheater abgeben. Jochen Strauch: Capri. Tarun Kade: New York. Der Autor nahm die Gesprächsnotizen mit nach Lissabon.

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14.10.2010
von scoop think tank

Phantom Vibration Syndrome

Editorial zur Oktober 2010 Ausgabe des DARE Magazin “Multitasking Overflow” Als „Phantom Vibration Syndrome“ verstehen die Kognitionswissenschaften den Irrglauben, ein nicht vorhandenes, mobiles Kommunikationsendgerät vibriere in der Hosentasche. Obwohl nur ein belächeltes Nebenprodukt, wurde es zum Quasi-Symbol für unsere beständige Alarmbereitschaft, resultierend aus der Notwendigkeit immer erreichbar zu sein. „Wir leben in einer Welt“, wusste Johannes Rau schon in seiner Antrittsrede als Bundespräsident 1999 zu sagen, „in der wir von allem den Preis, aber nur von wenigem den Wert kennen.“ Die Masse der uns in der besagten Hosentasche zur Verfügung stehenden, zersplitterten Information ist enorm – aus all dem so etwas wie eine konsistente Weltsicht abzuleiten scheint heute unmöglicher denn je.

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13.10.2010
von scoop think tank

Die neuen Gründer

Süddeutsche-Redakteur Simon Feldmer nimmt in seinem Medienressortartikel Die neuen Gründer eine ganze Reihe von ambitionierten Magazinneuerscheinungen unter die Lupe – nebst den dazugehörigen, oft wagemutigen Geschäftsmodellen. Dem DARE Kunstmagazin spricht er anerkennend zu, sich um Leser zu bemühen, “die den etwas elitären Blick auf die Gesellschaft schätzen”: “Trotz Krise entstehen wieder Magazine, oft abseits der großen Verlage. Wer dauerhaft Erfolg haben will, braucht eine Nische, Geduld und Geld.” Weiterlesen auf Süddeutsche Online.

25.08.2010
von scoop think tank

Release DARE Magazin “surfaces”

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18.04.2010
von scoop think tank

DARE Installation von Dennis Loesch

Zum Release der DARE Magazin Ausgabe “surfaces” gestaltete der Berliner Künstler Dennis Loesch den Ausstellungsraum der Hamburger Botschaft mit einer Wandinstallation aus überschüssigen Druckbögen. Eine Riege Hamburger Künstler und die Redaktionsmitglieder des Magazins waren einen intensiven Nachmittag lang mit der Hängung beschäftigt. Eine Woche später, zum DARE Release in Berlin, kleidete Dennis Loesch die Wände des ehemaligen Café Warschau an der Karl-Marx-Allee ein. DARE dokumen- tierte den Installationsaufbau am 16.04.2010 mit einer real time Bildstrecke über flickr und facebook.

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17.04.2010
von scoop think tank

Pressemitteilung DARE Magazin Surfaces

Im April 2010 erscheint die vierte Ausgabe des DARE Magazins mit dem Titel “Surfaces”. Die Macher des seit zwei Jahren in Hamburg herausgegebenen kuratierten Kunstmagazins veranstalten zum Release der Frühjahresausgabe zwei Ausstellungen und Club-Events in Hamburg (Samstag 17.04.2010) und Berlin (Freitag 23.04.2010). Reichlich Hintergrundinformationen zum Magazine for Contemporary Art und zu den Veranstaltungsformaten entnehmen Sie der angehängten Pressemitteilung.

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21.03.2010
von scoop think tank

DARE am Start beim Magazinmarathon

DARE Magazin Eigentlich wirklich ärgerlich, dass es in der Medienstadt Hamburg bisher noch keinen anständigen Kiosk für anständige Magazine gab. Aber das wird sich nun ändern: Am 19.11.2009 eröffnet in der Königstraße 16 in Altona der erste Showroom und Mediensalon für Magazinkultur. “blatt” präsentiert über Hunderte internationale Magazine und Fanzines aus den Bereichen Kunst, Design, Fashion, Architektur, Urbanismus, Fotografie, Illustration, Aktivismus, Comic und Musik. Vernissage am Donnerstag 19.11.2009 um 19 Uhr mit dem ersten Hamburger Magazinmarathon. Mit den Herausgebern der Magazine: Dare, Gudberg, Hoffnung, Nicht Jetzt, Kultur & Gespenster, SpaceMag, Spring, Supra.

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19.11.2009
von scoop think tank

DARE Magazin Release “Ikonen”

DARE Magazin Ausstellungseröffnung am Freitag 09.10.2009 um 19 Uhr. Ausstellung vom 10.10.2009 bis 24.10.2009, Dienstag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, Samstag 14 bis 16 Uhr. Magazin Release Party am Samstag 24.10.2009 ab 21 Uhr mit Dj Sets von Tobias Schmid, Stanley Ipkiss, Marino Berardi (Room with a view). Gruppenausstellung mit Arbeiten von: Wade Guyton, Joyce Pensato, Chicks on Speed, Max Frisinger, Cordula Ditz, Dumitru Gorzo, Johannes Paul Spengler, Michael Conrads, Nele Budelmann, Thomas Winkler.

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09.10.2009
von scoop think tank

Clownfish Kunst Cluster Wuppertal

Zwei Jahre bevor die Region die Kulturhauptstadt 2010 stellt, rüstet sich eine Industriebrache zum Hot Spot der Kreativwirtschaft: In Wuppertal, einer dieser gern belächelten, dabei aber malerisch gelegenen Städte, steht ein aufgegebenes Fabrikensemble der Firma Elba. Elba stellt seit Jahrzehnten Aktenordner her, nicht ganz so erfolgreich wie Leitz, dafür aber wesentlich günstiger. Die Produktion ist mittlerweile an den Stadtrand verlagert, Fabrikhallen und Bürogebäude an der Wupper machen jetzt das durch, was malerischen Industriebrachen in urbanen Räumen gern angedacht wird: man nutzt sie für Kultur. In der Elba Fabrik fand am letzten Augustwochenende 2008 das Clownfish Kunst Cluster statt, gut 200 Künstler auf 1500 qm, Ausstellungen, Performances, Gesprächsrunden und ein grosses Clubbing des Kölner Radiosenders 1Live. Alles, was es an Kritik zu äussern gäbe zu plakativen Betitelungen (Cluster) und wenig präziser Themenwahl (Design, Architektur, bildende und darstellende Kunst wurden in eine grosse Waschtrommel gesteckt) prallt ab an der charmanten Tatsache, dass die dreitägige Veranstaltung eigeninitiativ von gerade einer Handvoll junger Designer und Kommunikationswissenschaftler geschmissen wurde.

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07.09.2008
von scoop think tank

Die Unruhe der Buchfinken

Kolumne für die erste Ausgabe des DARE Magazins im Februar 2008. “Das war doch mal recht aufschlussreich”, kommentierte der Publizist Holm Friebe eine müde Panelrunde zum Thema “Ressource Kreativität”. “Ich komme mir ein wenig vor wie ein Buchfink in der Sicht eines Ornithologen.” Was die Panelrunde zuvor unternommen hatte, war der Versuch, in Kuchendiagrammen wissenschaftlich aufzudröseln, wie die Arbeits- und Lebensformen der wachsenden Schar der Kreativwirtschaftler aussehen. Holm Friebe, so gesehen Kreativwirtschaftler der ersten Stunde, hatte vor zwei Jahren den Begriff der ‘digitalen Bohème’ entwickelt und wird seitdem als Referent herumgereicht. Nun zuppelte er an seinem schwarzen Cord, strich sich eine Strähne aus dem breiten Gesicht und fühlte sich sichtbar unwohl. Was interessiert den Buchfink die Klassifizierung eines Ornitologen. Er sieht zu, dass er seine Bucheckern zusammen bekommt. Für die Kleinen im unsicheren Nest. Für den nächsten Winter.

Bohème, mit dieser Titulierung ist man d’accord, wenn man in Agenturen sein Brot verdient, im Journalismus, im Kulturbetrieb, im Design. Eine kribbelige Anrüchigkeit schwingt da mit, eine Unstetigkeit, die einen davor bewahrt, sich festzulegen, offshore segeln auf kabbeliger See, auf der Brandung der implodierten Arbeitswelt surfen. Der Bohèmien ist gewappnet, weil er nie einen Glauben besaß, der erschüttert werden konnte. Weil er keinen Job verlieren kann, lediglich einen Pitch, ein freiberufliches Engagement. Zwischen Gelassenheit und Sturheit passen nur wenige Blatt Papier.

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28.02.2008
von scoop think tank