We’ll create wow! moments

Reportage über die Batsheva Dance Company Tel Aviv und den israelischen Choreografen Ohad Naharin, der im Mai 2014 mit der Company des Leipziger Balletts sein Stück »Decadance« auf die Bühne der Oper Leipzig bringen wird. Ein Dossier von Olaf Bargheer für das »Dreiklang« Magazin und das Programmheft der Oper Leipzig.

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Konzeption »Tanz in den Häusern der Stadt«

»Tanz in den Häusern der Stadt #7« am 15.03.2014 im Deutschen Musikarchiv der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig. Der siebte Teil der Projektreihe »Tanz in den Häusern der Stadt« führt das Leipziger Ballett durch einen Parcours aus einhundert Jahren Medien, Musikgeschichte und Tonträgertechnologien.

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Kampagne »Pax 2013« Leipziger Ballett

Key Visual, Plakatmotive, Kommunikationsmaterialien, Magazin Schwerpunktthema und Blog mit digitalem Produktionstagebuch zur Ballettpremiere »Pax 2013« an der Oper Leipzig. Mit Fotos von Kirsten Nijhof (Key Visual www.kirstennijhof.de) und Ida Zenna (Magazin Bildstrecke und Portraits www.ida.zenna.de).

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Musik für Theater

Beitrag für das “Dreiklang” Magazin der Oper Leipzig im Mai 2013. Die beiden Indiepop- / Elektronik-Musiker Thomas Leboeg (Elektronik, “Kante”, Hamburg) und Andi Haberl (Percussion, “The Notwist”, Weilheim) begleiten Mario Schröders Ballettabend “Das Nibelungenlied” an der Oper Leipzig. Das wäre noch vor einigen Jahren höchst ungewöhnlich gewesen – findet sich heute aber an vielen Theaterbühnen und wird vom Publikum und den künstlerischen Produktionsteams gleichermaßen dankbar angenommen. Drei Beispiele aus Hamburg, Berlin und Leipzig.

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Oper Leipzig Spielzeit 2013 / 2014

Beiträge für das Leipziger Ballett im Spielzeitbuch 2013 / 2014 der Oper Leipzig. Release zur Jahrespressekonferenz und Vorstellung der neuen Saison am 30.05.2013.

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Redaktion für Leipziger Ballett und Oper Leipzig

Sammlung von ausgewählten Textbeiträgen für die Oper Leipzig in der Spielzeit 2012 / 2013. Premierenankündigungen, Stückbeschreibungen, Monatsspielpläne mit zwischengesetzten “Hinter den Kulissen” Texten, Facebook Beiträge und Pressemitteilungen.

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DARE Skepsis & Applaus

DARE #7 Frühjahresausgabe mit dem Themenschwerpunkt »Skepsis & Applaus« im gutsortierten Zeitschriftenhandel. 114 Seiten Offsetdruck auf Galaxy Ceramic. Copypreis 9,80 Euro. Zeitgleich Website Relaunch und iPad App zum Einstiegspreis von 4,99 Euro.

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27.06.2012
von scoop think tank

SunExpress Redaktion Reiseratgeber

Reportageserie SunExpress »Highlight« Reisetipps: »Reitausflüge im Nationalpark, Helikopter-Ski im Hochgebirge, Yoga an Bord einer Segeljacht – Wer Reisetipps aus erster Hand bekommen möchte, braucht das Wissen der Menschen vor Ort. SunExpress hat in der ganzen Türkei Travel-Scouts – für Empfehlungen und Anregungen, die in keinem Reiseführer aufgelistet sind. Unsere »Highlight« Korrespondenten sind unsere Mitarbeiter in Istanbul, Izmir, Antalya und vielen anderen Städten der Türkei. Sie kennen Land und Leute und lassen uns teilhaben an ihren Lieblingsorten. Nicht das alleinige, aber das für Sie sichtbarste Zeichen der engen Beziehungen innerhalb des deutsch-türkischen Unternehmens SunExpress.«

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27.06.2012
von scoop think tank

Reportage Compilation

Textsammlung und Readtrough durch Reportagen, Interviews und Blogbeiträge aus den Jahren 2007-2011. Für DARE Magazin, ZEIT Online, art Magazin.

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04.11.2011
von scoop think tank

Abschluss Redaktion SunExpress

Nach zwölf Monaten endet die Redaktion für die Website des deutsch-türkischen Reiseanbieters SunExpress. Rund um das Kulturhauptstadtjahr 2010 in Istanbul entstanden 120 Reportagen zu türkischer Kulturgeschichte, Gegenwartskultur und Tourismusbranche. Dieser Blogpost gibt eine Übersicht und bündelt die einzelnen Beiträge in den Ressorts Kulturhauptstadt Spezial, Kulturgeschichte, Sport, Musik, Literatur, Film, Kulinarisches und Reisetipps. Die vollständigen Reportagen finden sich im Reiseteil der SunExpress Website.

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30.11.2010
von scoop think tank

Der Panic Room der Kommunikationsgesellschaft

Gespräch von Olaf Bargheer mit dem Regisseur Luk Perceval und den Dramaturgen Tarun Kade und Jochen Strauch für das Theaterressort des DARE Magazins “Multitasking Overflow”

So ein DARE Themenschwerpunkt scheint eine stabile Angelegenheit, aber er wird, kaum beschlossen, im Folgehalbjahr erodiert, bis er ausgehöhlt ist wie ein jugoslawischer Karstkegel. Über Regietheater müsse geschrieben werden, beschlossen wir im Mai, über Medieneinsatz und Medienverständnis von Regisseuren und Dramaturgen, über die Aussagekraft des Theaters in einer Gesellschaft, die Information und Meinungsbildung über Kanäle bezieht, die weiß Gott visuell stärker, schneller und roher daherkommen als ein Bühnenstück.

Unsere Redaktionssitzungen mit dem Regisseur Luk Perceval, dem Dramaturgen Tarun Kade und dem Kommunikationsstrategen Jochen Strauch fielen in den Hochsommer. Brüllende Hitze, keiner trug Schuhe. Wir erinnern uns an die Nachmittage, weil im Hintergrund die WM lief: Portugal zerlegte Nordkorea 7 zu 1. Spanien und die Niederlande standen im WM-Finale. Selbst Luk Perceval, immerhin Belgier, hielt es mit den Holländern, weil auch ihm das spanische Kurzpassspiel zu abgezockt erschein. Noch am Nachmittag fuhr er – es war der Beginn der Spielzeitferien – auf sein Boot, die “Ilonda”, die an einem Ostseehafen vertäut lag. Man saß auf gepackten Koffern, war irgendwie auf dem Sprung und musste noch substantielle Einschätzungen zum Regietheater abgeben. Jochen Strauch: Capri. Tarun Kade: New York. Der Autor nahm die Gesprächsnotizen mit nach Lissabon.

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14.10.2010
von scoop think tank

Phantom Vibration Syndrome

Editorial zur Oktober 2010 Ausgabe des DARE Magazin “Multitasking Overflow” Als „Phantom Vibration Syndrome“ verstehen die Kognitionswissenschaften den Irrglauben, ein nicht vorhandenes, mobiles Kommunikationsendgerät vibriere in der Hosentasche. Obwohl nur ein belächeltes Nebenprodukt, wurde es zum Quasi-Symbol für unsere beständige Alarmbereitschaft, resultierend aus der Notwendigkeit immer erreichbar zu sein. „Wir leben in einer Welt“, wusste Johannes Rau schon in seiner Antrittsrede als Bundespräsident 1999 zu sagen, „in der wir von allem den Preis, aber nur von wenigem den Wert kennen.“ Die Masse der uns in der besagten Hosentasche zur Verfügung stehenden, zersplitterten Information ist enorm – aus all dem so etwas wie eine konsistente Weltsicht abzuleiten scheint heute unmöglicher denn je.

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13.10.2010
von scoop think tank

CYNETART MAGAZIN #1 Hypertechnology

Titelstory für die erste Ausgabe des CYNETART MAGAZINS im August 2010. Vom Zukunftsforum im gläsernen Kongresszentrum aus blickt man hinüber auf das barocke Gebäudeensemble der Dresdner Altstadt. Das CYNETART Festival für computergestützte Kunst ist in einem Festspielhaus aus der Gründerzeit untergebracht. Historische Fassaden bilden in Dresden die Kulisse für Veranstaltungen, die konsequent die Frage nach den Technologien der Zukunft stellen. Es werden viele sein, sie kommen schnell, und sie führen uns aus dem virtuellen zurück in das reale Leben.

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25.08.2010
von scoop think tank

CYNETART MAGAZIN #1 Editorial

Editorial zur ersten Ausgabe des Magazins. Release am 20.08.2010. Willkommen – Sie halten die erste Ausgabe des CYNETART MAGAZINS in Händen. Ein weiteres Magazin zum aktuellen Stand der Medienkultur – braucht es das? Wir meinen ja – denn gerade unsere feinteilige und verstreute Öffentlichkeit legt es nahe, den eigenen Standpunkt, die eigene Idee mit Herzblut und Verve nach Außen zu tragen. Das Magazin zum anstehenden 14. CYNETART Festival für computergestützte Kunst will unserer gelebten elektronischen Bewusstseinskultur ein Bild zu geben und die Protagonisten des Festivals und der Trans Media Akademie Hellerau vorstellen. Medienkünstler verstehen sich zusehends als Seismographen und kritisch beobachtende Scouts für Trends und Lebensweisen innerhalb und mit Medien.

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25.08.2010
von scoop think tank

Pressetext Blessing

In einer ergänzenden Zusammenarbeit verschiedener Texter entstand im Sommer 2010 ein frischer Booking- und Presse-Text für den Hamburger Gestalter und DJ Christian Doering / Blessing. Auf Basis des hier dokumentierten Textes schrieb der in Amsterdam weilende Publizist Christopher Helt sein englischsprachiges Portrait für Blessings Booking-Agentur In Love With. Christian Doering ist den lieben langen Tag lang in ganz unterschiedlichen Projekten unterwegs, und nur wer flüchtig über seine Berufsbezeichnungen hinwegliest, verkennt, dass zwischen seinen kreativen Tätigkeitsfeldern ein innerer Zusammenhang besteht: Christian Doering arbeitet wochentags und manchmal -nachts als Art Director bei der Hamburger Design- und Werbe-Agentur “Kolle Rebbe”. Seine Samstagnachmittage – offensiv als Ausgleich geplant – verbringt er hinter dem Tresen des wohlsortierten Plattenladens Smallville auf Sankt Pauli. Wenn gerade niemand zur Tür reinkommt und nach dem frischesten Vinyl verlangt, skizziert er hier seine Entwürfe für Plattencover, Poster und Label Art Works – und stellt seine DJ Sets zusammen, die er im Hamburger Pudel, Berliner Cookies oder Dortmunder Versteck auflegt.

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04.05.2010
von scoop think tank

SunExpress Reisereportagen April 2010

SunExpress In der türkischen Süper Lig steht die Entscheidung um den Titel unmittelbar bevor: Fenerbahce, Galatasaray und Besiktas machen die Meisterschaft üblicherweise unter sich aus, in diesem Jahr aber bricht die Überraschungsmannschaft von Bursaspor in die Phalanx der Istanbuler Clubs ein. Die Underdogs stehen vier Spieltage vor Saisonende unbeeindruckt an der Tabellenspitze. Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk hat nach jahrelanger Suche durch einen Zufall ein altes, leerstehendes Haus für sein “Museum der Unschuld” aufgetrieben. Im Istanbuler Stadtteil Beyoglu ist nun zu beobachten, wie aus einer literarischen Fiktion eine ungeheuer liebevoll gestaltete Realität wird. Dazu geben die SunExpress Reisereportagen von April aufschlussreiche Einblicke in die Küche der türkischen Meyhanes und in die Produktion der aktuellen Folge von “Mordkommission Istanbul”.

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27.04.2010
von scoop think tank

SunExpress Reisereportagen März 2010

SunExpress Im März 2010 entstanden zehn neue Reisetipps für die Website des Reiseanbieters SunExpress. Türkeiurlauber und -interessierte bekommen dort frische Einblicke in die Gegenwartskultur des Landes. Einer der Online-Artikel rekapituliert den stockenden Bauverlauf auf einer der größten Baustellen der Metropole Istanbul: Beim Ausschachten eines neuen U-Bahnhofes im Stadtteil Yenikap stieß man auf die Überreste eines antiken Hafens, der nun von Archäologen behutsam freigelegt wird. Im Schwerpunktthema wird nach Fenerbahce und Galatasaray nun der dritte große Fußballclub der 12 Millionen Einwohnerstadt vorgestellt: Besiktas Istanbul. Eine aktuelle Reportage berichtet vom Messestand des Partnerlandes Türkei auf der Tourismusbörse ITB in Berlin. Schließlich stellt ein Filmtipp den Gewinner der diesjährigen Berlinale vor: „Bal – Honig“ des türkischen Regisseurs Semih Kaplanoglu gewann im Februar 2010 den Goldenen Bären als bester Film.

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24.03.2010
von scoop think tank

Interview Compilation

In den vergangenen drei Jahren entstand eine Reihe von Interviews mit Akteuren aus der Hamburger, Berliner und Dresdener Kulturszene. Die Dokumentationen der teilweise langen und intensiven Gespräche über bildende Kunst, Theater und Festivalbetrieb erschienen in Magazine und Online-Redaktionen. Dieser Beitrag zeigt eine Zusammenstellung einiger Gespräche mit Kulturschaffenden vom Thalia Theater, Kampnagel, Index Ausstellung, Reinkingprojekte, Stile der Stadt Videopanel und dem CYNETART Festival für computergestützte Kunst.

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22.03.2010
von scoop think tank

SunExpress Reisetipp Redaktion

SunExpress Seit November 2009 recherchieren und schreiben wir für den türkischen Fluganbieter SunExpress Reisereportagen, kulturgeschichtliche Essays und Stories zur türkischen Gegenwartskultur. Die übersichtlich gehaltenen Artikel werden von SunExpress online publiziert – als inhaltsreiche Maßnahme der firmeneigenen PR und als Service für interessierte Türkeireisende. Die Idee der SunExpress Reisetipps entstand aus einem kombinierten Interesse heraus: Statische Service-Websites mit Scrollbars und komplexen Menüführungen für Flug- oder Hotelbuchungen wirken allzuleicht textarm und unlebendig. Man fühlt sich als User nicht unbedingt eingeladen, sich für die Themen und Inhalte des Website-Betreibers zu interessieren. Dem in Antalya und Frankfurt ansässigen Fluganbieter SunExpress, eine Tochterfirma der Lufthansa und der Turkish Airlines, war daher daran gelegen, den statischen Bereich der Flugbuchung um einen flexiblen, performancestarken Redaktionsbereich zu erweitern, der Reisenden fundierte und hilfreiche Hintergrundinformationen zu Kultur, Gesellschaft und Geografie der Türkei liefert. In unseren Augen eine ausdrucksstarke und wirkungsvolle Kombination aus Web-Performance, PR und ernst genommenem Kundenservice. Themenwahl, Recherche und Redaktion: Olaf Bargheer (scoop think tank / Hamburg). SEO und Online Marketing Beratung: spacedealer (Agentur für Online Media und Marketing / Berlin).

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04.03.2010
von scoop think tank

Clownfish Kunst Cluster Wuppertal

Zwei Jahre bevor die Region die Kulturhauptstadt 2010 stellt, rüstet sich eine Industriebrache zum Hot Spot der Kreativwirtschaft: In Wuppertal, einer dieser gern belächelten, dabei aber malerisch gelegenen Städte, steht ein aufgegebenes Fabrikensemble der Firma Elba. Elba stellt seit Jahrzehnten Aktenordner her, nicht ganz so erfolgreich wie Leitz, dafür aber wesentlich günstiger. Die Produktion ist mittlerweile an den Stadtrand verlagert, Fabrikhallen und Bürogebäude an der Wupper machen jetzt das durch, was malerischen Industriebrachen in urbanen Räumen gern angedacht wird: man nutzt sie für Kultur. In der Elba Fabrik fand am letzten Augustwochenende 2008 das Clownfish Kunst Cluster statt, gut 200 Künstler auf 1500 qm, Ausstellungen, Performances, Gesprächsrunden und ein grosses Clubbing des Kölner Radiosenders 1Live. Alles, was es an Kritik zu äussern gäbe zu plakativen Betitelungen (Cluster) und wenig präziser Themenwahl (Design, Architektur, bildende und darstellende Kunst wurden in eine grosse Waschtrommel gesteckt) prallt ab an der charmanten Tatsache, dass die dreitägige Veranstaltung eigeninitiativ von gerade einer Handvoll junger Designer und Kommunikationswissenschaftler geschmissen wurde.

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07.09.2008
von scoop think tank

Die Unruhe der Buchfinken

Kolumne für die erste Ausgabe des DARE Magazins im Februar 2008. “Das war doch mal recht aufschlussreich”, kommentierte der Publizist Holm Friebe eine müde Panelrunde zum Thema “Ressource Kreativität”. “Ich komme mir ein wenig vor wie ein Buchfink in der Sicht eines Ornithologen.” Was die Panelrunde zuvor unternommen hatte, war der Versuch, in Kuchendiagrammen wissenschaftlich aufzudröseln, wie die Arbeits- und Lebensformen der wachsenden Schar der Kreativwirtschaftler aussehen. Holm Friebe, so gesehen Kreativwirtschaftler der ersten Stunde, hatte vor zwei Jahren den Begriff der ‘digitalen Bohème’ entwickelt und wird seitdem als Referent herumgereicht. Nun zuppelte er an seinem schwarzen Cord, strich sich eine Strähne aus dem breiten Gesicht und fühlte sich sichtbar unwohl. Was interessiert den Buchfink die Klassifizierung eines Ornitologen. Er sieht zu, dass er seine Bucheckern zusammen bekommt. Für die Kleinen im unsicheren Nest. Für den nächsten Winter.

Bohème, mit dieser Titulierung ist man d’accord, wenn man in Agenturen sein Brot verdient, im Journalismus, im Kulturbetrieb, im Design. Eine kribbelige Anrüchigkeit schwingt da mit, eine Unstetigkeit, die einen davor bewahrt, sich festzulegen, offshore segeln auf kabbeliger See, auf der Brandung der implodierten Arbeitswelt surfen. Der Bohèmien ist gewappnet, weil er nie einen Glauben besaß, der erschüttert werden konnte. Weil er keinen Job verlieren kann, lediglich einen Pitch, ein freiberufliches Engagement. Zwischen Gelassenheit und Sturheit passen nur wenige Blatt Papier.

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28.02.2008
von scoop think tank

Knistern, Klicks und Rauschen

Auf dem Dresdener CYNETART Festival schaffen Künstler digitale Parallelwelten. Die Besucher geraten darin an die Grenzen ihrer Wahrnehmung. Eine Galerie in Wort und Bild. Olaf Bargheer für ZEIT Online im November 2007.

Dresden glänzt nicht nur mit barocken Gemälden und Bauwerken. Die Residenzstadt ist auch ein Zentrum der europäischen Medienkunst. Die im Silicon Saxony angesiedelte Trans Media Akademie veranstaltet im elften Jahr die CYNETART, ein neuntägiges Festival für computergestützte Kunst. In Nachbarschaft zu den Laboren von SAP und Infinion wollen Künstler in Hellerau prüfen, wie technologische Entwicklungen künstlerische Ausdrucksformen und die Wahrnehmung verändern. Etat und Bandbreite sind gering, gemessen an größeren Festivals wie der »transmediale« in Berlin oder der Linzer »Ars Electronica«. Eigene Fragestellungen führen aber jedes Jahr im November zu einem dichten Programm mit Installationen, Performances und Workshops. Kunst aus Dresden wird in dieser Zeit nicht mit Alten Meistern gleichgesetzt, sondern ist interaktiv, virtuell und weltweit vernetzt.

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Kunstbetrachtung aus dem Off

In Hamburg bemühen sich Orte für freie Kunst um Öffentlichkeit und Stadtentwicklung Mehr als 20 Off-Kunsträume in Hamburg zeigen in diesem Monat europäische Künstler. “Wir sind woanders” ist das erste Festival in Hamburg, das mit einem durchorganisierten Programm die freie Kunstszene an die breitere Öffentlichkeit bringen will. Jeder Ort präsentiert abwechselnd einen Gastkünstler oder ein Künstlerkollektiv. Entstanden ist ein Spektrum durch die gegenwärtige europäische Kunstszene. Anna-Carla Melchert (Text) und Olaf Bargheer (Bildstrecke) für ZEIT Online im Oktober 2007.

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22.10.2007
von scoop think tank